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"Im Gegensatz zu übrigen Nutztieren haben sich die Haltungsverfahren für Pferde kaum geändert und den gewandelten Zielsetzungen nur wenig angepasst. Während bei allen anderen Tierarten ein starker Trend zu tiergerechten und naturnahen Systemen der Laufstallhaltung besteht, dominiert bei den Pferden nach wie vor die Einzelhaltung. Dies ist umso erstaunlicher, da das Pferd den vergleichsweise höchsten Bewegungsbedarf besitzt."
30 ha Weiden und Wiesen werden als Koppeln bzw. zur Heugewinnung genützt. Zu Beginn der Koppelsaison werden die Pferde schrittweise von der Winterfütterung auf die Sommerfütterung umgestellt. Über Stundenkoppel, Halbtages- und Tageskoppeln kann sich der Verdauungsapparat der Pferde langsam an das proteinreiche Grünfutter gewöhnen. Nach etwa drei bis vier Wochen können die Pferde auf die 24 Stunden frei zugänglichen Koppeln. Um die Grasnarbe nicht dauerhaft zu schädigen werden im so genannten Umtriebsverfahren immer wieder andere Koppeln beweidet. Nach jedem Umtrieb werden die Kot- und Vegetationsreste mittels Mulchgerät zerkleinert. Die Düngung erfolgt ausschließlich mit betriebseigenem Pferdemistkompost.
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